Liebe Frau Pflieger,

melde mich wieder aus der Tia Rosario zurück. War schön und gepflegt wie immer. Mit einigen Neuerungen. Fahrzeug war auch total in Ordnung. Also alles wie gehabt – schön und sehr sauber.

Wir wurden “dank” Aschewolke nach Einchecken am Flughafen wieder ausgecheckt, wieder ans Kofferband geschickt und mußten auf die Koffer warten. Dann per Bus wieder quer über die Insel ins Hotel Palma de Sol in Puerto Naos. Bis die ca. 230 Personen alle ihr Zimmer hatten – das hat gedauert. Dann mit Übergabe des Zimmerschlüssels gab es Totalstromausfall auf der ganzen Insel für 4 Stunden. War richtig romantisch! Meine Freundin und ich sind im Finstern ins Hotel zurückgestolpert. So entspannt wie an diesem stromlosen Tag waren die Leute nie wieder….Gab kein Wasser usw. auf Zimmer. Die Rechnung im Lokal wurde im Kopf zusammen gerechnet und mit Taschenlampe kassiert.

Condor hat sich sofort bereit erklärt, die Kosten fürs Hotel zu übernehmen und hat auch an den nächsten Tag sofort und großzügig reagiert. Es war wirklich beeindruckend. Wir waren zwar mit unseren Wanderschuhen und Rucksäcken bei den 4-Sterne-Gästen etwas deplaciert, haben auch nur das Frühstück genossen und sind dann in die kleinen Tavernen zum Essen gegangen.

Der Heimflug ging dann ganz überraschend los. Um 1/2 9 Uhr kam der Anruf, daß wir um 9.00 Uhr an der Rezeption mit den Koffern warten müßten. Ich war grad in der Dusche mit nassen Haaren. Dann wurde alles in die Koffer geschmissen und losgerast. Zuerst hieß es, der Flug ginge nach Salzburg. Habe meinen Sohn angerufen, daß er mich da abholen soll. Er fuhr nach Salzburg. Wir wurden aber dann in der letzten Stunde umgeleitet nach Frankfurt. Wir wurden aber auch dort von meinem Sohn abgeholt. Er war 1200 km unterwegs. Aber die Jugend schafft das locker.

Der Flug war einmalig. Es gab keinen Kaffee, da die Maschine mitten in der Nacht ein “Fenster” hatte und ohne Passagiere nach La Palma geflogen ist und es kein Catering-Service gab. Der Pilot meinte nur, er habe bei Iberia Reste zusammengeschnorrt. Das ganze Flugpersonal total entspannt und echt witzig. Getränke gabs umsonst…In Frankfurt warteten Presse und Filmleute auf den 1.Flug aus La Palma. Waren 20 Stunden unterwegs und heilfroh, daß wir wieder in Deutschland waren.

So, das war ein kurzer “Zusammenschnitt” unseres Abenteuers “La Palma”.

Liebe Frau Pflieger, vielen Dank, dass alles wieder wie immer so gut
geklappt hat.

Viele liebe Grüße aus München. Ihre Irene Kaufmann.
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